Mein Name ist Miriam, ich bin 27 Jahre alt und wohne in Frankfurt. Ich werde in den nächsten Tagen heiraten und sicherlich auch irgendwann Kinder haben. Bis der Wahnsinn des Familienalltags jedoch real wird und ich euch davon berichten kann, freue ich mich, euch über das tägliche Chaos in meinem Leben zu erzählen.

Meine Leidenschaft zu bloggen habe ich bereits vor einigen Jahren gefunden. Zwei Reise- bzw. „Ich lebe im Ausland“-Blogs habe ich bereits geschrieben, um meine Familie und Freunde auf dem Laufenden zu halten. Gar nicht so einfach, bei solchen Entfernungen. Nachdem ich mit grade 19 Jahren das Elternhaus im Ruhrgebiet verlassen habe, um eine Duale Ausbildung in Frankfurt zu beginnen, packte ich anderthalb Jahre später auch schon wieder meine Taschen für ein Auslandssemster in Argentinien. 5 Monate „la dolce vita“ und zahlreiche Reisen durch dieses traumhaft schöne Land später, hieß es noch einmal für ein knappes Jahr den Hörsaal besuchen. Mit der IHK Prüfung und dem Hüte werfen für den Bachelorabschluss sollte für mich ein ganz neuer Lebensabschnitt beginnen. Ich packte also wieder meine Taschen für den nächsten Umzug. Ziel der Reise war Dubai. Hier lebte und arbeitete ich fast drei Jahre und verbrachte eine tolle Zeit in einer ganz anderen Kultur. Ich bin in der Zeit viel gereist, habe viel von der Welt gesehen und nette Menschen kennengelernt, die mich hoffentlich den Rest meines Lebens begleiten werden. Jetzt wohne ich mittlerweile schon seit fast drei Jahren wieder in Frankfurt und genieße die Höhen und Tiefen des Lebens. Insgesamt bin ich also bereits fünf Mal umgezogen und lebe seit fast zehn Jahren aus dem Koffer. Nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Reisen, die ich in meinem jungen Leben schon machen durfte.

Der Lieblingsmensch in meinem Leben begleitet mich schon seit nunmehr zehn Jahren. Auch bei uns gibt es immer mal wieder die kleinen Kleinigkeiten, die einen zur Weißglut bringen, aber im Großen und Ganzen pflegen wir ein ziemlich harmonisches Miteinander. Auch wenn er die unzähligen Auslandsaufenthalte nicht immer mitmachen konnte, wusste ich Ihn immer an meiner Seite. Ich sage euch, Fernbeziehungen sind nicht einfach, aber wenn beide dafür kämpfen, dass es funktioniert, ist alles möglich. Seit drei Jahren wohnen wir also gemeinsam in einer tollen Dachgeschosswohnung in Frankfurt. Ich versuche unser Zuhause immer so wohnlich wie möglich zu gestalten. Mal hier ein paar Wohnideen umsetzen oder hier ein bisschen was ändern. Große Umdekorierungsprojekte (und ich beziehe mich hier auf Streichen, Massivholzmöbel verschieben und die an den Wänden verschraubten Regale auf eine andere Wand hängen) sind mir meist nicht gestattet. Aber der Lieblingsmensch ist ja ab und zu auf Dienstreise… Inspiriert durch meine große Schwester, probiere ich mehr und mehr DIY Projekte; wenn auch nicht immer erfolgreich. Aber ich glaube, so soll es sein und manchmal ist ja auch der Weg das Ziel. Nähen kann ich, naja, mehr oder weniger. Die Vorhänge sind zwar zu lang, aber die Naht ist grade. Immerhin. Und auch wenn mir zum Nähen irgendwie die Zeit fehlt, die Nähmaschine von Mama steht mittlerweile im Ankleidezimmer und wartet auf ihren Einsatz. Vielleicht ist das so ein Hobby, das mit dem ersten Kind so richtig entfacht wird. Mal sehen.

Was ich noch gerne mache? Backen. Es sieht nicht immer sonderlich gut aus und manchmal zögere ich auch meine Kreationen anderen Menschen anzubieten, aber ich habe Spaß daran neue Rezepte auszuprobieren und alte Rezepte zu variieren. Ein treuer Begleiter ist dabei meine tolle Kitchenaid. Die kann alles und macht es vor allem alleine. Aber davon werde ich euch sicherlich auch noch berichten. Kochen übernimmt oft der Lieblingsmensch. Das kann er gut. Nur wenn es mir zu eintönig wird (ich spreche von Fleisch, Fleisch, Fleisch) streue ich immer mal wieder ein paar neue Köslichkeiten (oder solche, die es noch werden wollen) ein.

Ich freue mich, euch mit diesem Blog ein bisschen etwas über mein Leben zu erzählen und euch daran teilhaben zu lassen. Vor allem möchte ich euch aber zeigen, dass das Leben nicht immer perfekt sein muss, um glücklich zu sein.